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ADS: Konzentrationsschwäche XXL
Facts über das ADS- und ADHS-Syndrom

Von ADS hast du in der Schule sicher schon einmal gehört. ADS ist die Abkürzung für eine Störung, die es Schülern oftmals unmöglich macht, dem Unterricht zu folgen. Sogar Miley Cyrus soll von ADS betroffen sein. Bei ihrem Deutschland-Trip 2008 nahm Miley laut Presse Pillen, um ADS in den Griff zu kriegen. Was ist ADS (auch: AHDS, wenn das Kinds zusätzlich hyperaktiv ist) überhaupt? Was kann ich tun, wenn ein Mitschüler betroffen ist? Check hier die Infos über ADS – sprich Aufmerksamkeitsdefizitsstörung – und finde Antworten.
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Das ist ADS
ADS ist eine echt fiese Angelegenheit: Man kann sich nicht konzentrieren, wird schnell durch irgendwelche Kleinigkeiten abgelenkt und hat ein verdammt dünnes Fell. Sich selbst zu motivieren fällt ADS-Betroffenen sehr schwer. Die Schüler sind häufig extrem unruhig, reden übermäßig viel, sind ungeduldig und unterbrechen andere.
Wenn ein Kind daneben noch hyperaktiv ist, spricht man von ADHS. Umgangssprachlich wird aber meist nur der Begriff "ADS" verwendet. Experten schätzen, dass ca. fünf Prozent der Deutschen von ADS und ADHS betroffen sind. In den USA sind's mehr als zehn Prozent, die unter ADS leiden. Insgesamt sind mehr Jungs als Mädchen betroffen. Das heißt: An jeder Schule gibt's mehrere Kids, die unter dieser Störung leiden. Das ist nicht nur blöd für die Betroffenen selbst, auch Mitschüler fühlen sich gestört und Lehrer stehen vor einem echt großen Problem.
So verläuft ADS
Schon in der Grundschule geht's los: Die Kinder haben keine Lust, in Gruppen zu spielen, wollen am liebsten im Mittelpunkt stehen und lenken durch verschiedenste Weise die Aufmerksamkeit auf sich. Auf Ordnung haben sie keinen Bock, dementsprechend chaotisch sieht das Zimmer eines AHDS-Kids aus.
Als Teenager ist es für ADS-Betroffene ein Problem, Freunde zu finden. Sie verhalten sich auffällig und sind oftmals als Klassenclown verschrien. Den Lehrern zuzuhören fällt ganz besonders schwer. Viele können sich nur ganz wenige Minuten auf den Unterricht konzentrieren. In der Pubertät kommen fiese Stimmungsschwankungen hinzu. Es gibt viele ADS-Betroffene, die in Drogen flüchten! Im Erwachsenenalter leiden die Betroffen immer noch unter den ADS-Syndrom. Sie müssen ständig etwas unternehmen, können schlecht zuhören und manche sind depressiv.
ADS, die Ursache
Die Ursache von ADS ist bis heute noch nicht eindeutig geklärt. Man geht davon aus, dass die Störung genetisch bedingt ist. Man kommt also mit ADS auf die Welt. Lehrerin Katja F. hatte schon mehrere Kinder, die unter diesen Störungen litten, in der Klasse: "ADS kann nicht nur genetisch begründet sein. Es ist auch möglich, dass es zu der Krankheit kommt, wenn in der Familie Strukturen fehlen. Also, wenn es dort chaotisch zugeht oder die Familienverhältnisse zerrüttet sind. Dadurch können Störungen des Selbstwertgefühls ausgelöst werden. Schließlich kommt es zum ADS-typischen Verhalten wie Aggressionen. Auch Reizüberflutung kann ein Grund für ADHS sein."
Mein Freund leidet unter ADS - Das kann ich tun
Katja F.: "ADS-Kinder leiden unter Gefühlsschwankungen oder reagieren so, wie du nicht erwartest. Zum Beispiel fangen sie plötzlich an zu heulen oder schlagen um sich, wenn sie sich ungerecht behandelt fühlen." Wer einen Freund hat, der darunter leidet, der kann selbst auch ein bisschen helfen. "Du bist über manche Reaktion deines Freundes erschrocken, zeig' ihm immer deine Freundschaft und gib' ihm das Gefühl, dass er wichtig ist. Er selber mag seine Reaktionen auch nicht", erklärt Katja F.
Wer unter der ADS-Störung leidet, sollte unbedingt zum Arzt gehen. Meist wird den Betroffenen durch eine Therapie geholfen, manchmal werden auch Medikamente eingesetzt. Beispielsweise werden bei ADS Medikamente wie Retalin verschrieben. Katja F.: "Bis heute gibt es noch keine eindeutige Untersuchung, ob diese Medikamente Langzeitfolgen haben. Oftmals treten Nebenwirkungen wie Appetitlosigkeit oder starkes Abnehmen auf. Bei Überdosierung wirkt das Kind apathisch, also abwesend." Allerdings hat Katja F. die Erfahrung gemacht, dass sich viele ADS-Kids durch Medikamente besser fühlen: "Die Kinder sagen aber, dass sie endlich normal arbeiten können…"
Kennst du selbst Menschen, die davon betroffen sind? Bist du möglicherweise sogar selbst betroffen? Teile uns deine Erfahrungen mit ADS im Kommentarfeld mit…
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hb
Kommentare
Kommentare 1-50 von 183
Zitat von lemontree
muss man Pillen schlucken
nicht jeder der das hat muss extreeeeem leiden, ich habs auch und habs voll im griff außerdem kann sich das alles mit der pubertät wieder legen also so schlimm ist das auch nich. und außer dem ist ein großer teil der menscheit davon betroffen.
Ich hab au ADHS und kriegs in Griff
aha .....
ohhh...ich hasse diese krankheiten !
die können ja nichts dafür, dass sie so sind...
ich kenn solche leute..klar manchmal kann es schon anstrengend werden..aber ich persönlich finds jz nicht so schlimm...
man musss sie nur richtig beschäftigen..
man musss sie nur richtig beschäftigen..
ich kenne ein paar die scheinen das zu haben
Die Leute die das haben tun mir echt leid...
Und diese Sinnlosen kommentare hier sind echt mal schlimm!!!
Und diese Sinnlosen kommentare hier sind echt mal schlimm!!!
Drama Baby Drama





