Ein Hund kann ein echter Freund sein: Hast du auch schon davon geträumt, mit deinem eigenen Hund eine ganze Menge Spaß zu haben? Kein Wunder: Ein Hund ist verspielt, total kuschelig und kann ein richtig treuer Gefährte werden. Blöderweise ist ein Hund als Haustier in der Realität nicht nur ein total süßer Freund, der Hund kann auch zu einer echten Belastung werden. Da stehst du drüber? Check' hier das Special und finde heraus, ob ein süßer Hund das richtige Haustier für dich ist.
Es gibt unzählige verschiedene Hunderassen - vom süßen Mops bis zum grazilen Windhund, vom wuscheligen Mischling bis zum superteuren Zuchthund. Jede Rasse hat andere Ansprüche und auch charakterlich sind sie alle unterschiedlich.
Aber eins haben sie gemeinsam: Hunde sind auf den Menschen fixiert. Die Haustiere brauchen viel Liebe und Aufmerksamkeit, Auslauf und Erziehung. Ungezogene Hunde kommen nicht, wenn man sie ruft, bellen oder kläffen ständig - und beißen solche Hunde auch schon mal zu. Deswegen ist die Hundeschule besonders wichtig!
So süß die kleinen Welpen auch sind, sie brauchen unglaublich viel Aufmerksamkeit. Wer einen Hund hat, trägt auf jeden Fall eine Menge Verantwortung. Und: Hunde werden durchschnittlich zehn Jahre alt. Das heißt: Zehn Jahre jeden Tag Gassi gehen - egal bei welchem Wetter!
Insbesondere die ersten Monate mit einem Hund sind echt schwierig. Wer ernsthaft überlegt, sich einen
Hund anzuschaffen, sollte das am besten vor den Sommerferien tun. Und dann heißt es: Erziehen statt Strandurlaub. Du musst deinen neuen Freund dazu bringen, trocken zu werden! Außerdem muss der Hund lernen, wie er sich in der Familie verhält. Dein neues Haustier muss lernen, an der Leine zu gehen, auf Befehle zu achten, etc. Der Zeitaufwand ist auch sonst ziemlich groß. Mehrmals am Tag musst du mit dem
Hund Gassi gehen. Dabei geht's nicht nur darum, dass dein Haustier sein Geschäft macht, sondern auch, dass der Hund ordentlich Auslauf bekommt. Mittelgroße bis größere Tiere müssen einmal am Tag eine richtig große Runde drehen können – das kann ruhig mal eine Stunde dauern.
Die Kosten sind außerdem ein entscheidender Faktor. Der Hund selbst kann einige hundert Euro kosten. Dazu kommen Körbchen, Fressnapf, Bürste, Hundefutter, Halsband. Besonders teuer sind auch Tierarztkosten (Impfungen), Haftpflichtversicherung und Hundesteuern.
Und der Urlaub wird auch ein schwieriges Thema! Mit dem Hund in die Dominikanische Republik? Sieht schlecht aus. Informiere dich, ob dein Haustier mit auf die Reise kann (Transport + Einreisebestimmungen) und ob am Urlaubsort Hunde willkommen sind. Sonst musst du einen Pflegeplatz suchen, dem du voll und ganz vertrauen kannst. Es gibt auch Hundepensionen.
Um die perfekte Hundemutti/der perfekte Hundedaddy zu werden, musst du also eine Menge Vorraussetzungen erfüllen.
Gehe am besten mit deinen Eltern diese Checkliste durch:
- Haben wir Platz für einen Hund?
- Haben wir genug Geld? (Mind. 100 Euro monatlich)
- Haben wir genug Zeit? Wer geht zum Beispiel mittags mit dem Hund raus?
- Hat ein Familienmitglied eine Allergie gegen Hundehaare?
- Was machen wir im Urlaub mit dem Hund?
- Wer hat Zeit, um mit dem Hund in die Hundeschule zu gehen?
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