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Kabelträger
Registriert seit: 17.05.2011
Beiträge: 108 |
Gedanken
Es war ein heißer Sommertag, als ich langsam eine lange Straße entlang wanderte. In der Ferne hörte ich das Brummen eines Motorrads, das langsam auf mich zukam. Als das Motorrad an mir vorbei fuhr, blieb die Zeit plötzlich stehen. Durch den Helm sah ich in die Augen des Fahrers und war sofort wie hypnotisiert. Auch er sah mich und konnte seinen Blick nicht mehr von mir lösen. Langsam bog er in eine Siedlungsstraße ein von der einen Minute auf die andere war er nicht mehr zu sehen. Wer war das? Wohnt er hier? Wie angewurzelt stand ich da und starrte nach vorne. Ein Auto, das plötzlich an mir vorbeirauschte, riss mich aus meinem Gedanken und ich ging weiter.
Am nächsten Tag, um dieselbe Zeit, ging ich wieder diese Straße entlang, in der Hoffnung, der mysteriöse Mann würde sich zeigen. Ich wusste nicht mehr, wo ich war. Meine Augen waren an die Straße gefesselt. Im Unterbewusstsein hörte ich Schritte. Zuerst waren sie leise, dann wurden sie immer lauter und ehe ich mich versah, lag ich auf dem Boden. Meine Tasche wurde auf die Straße geschleudert. Vor mir hörte ich ein leises Stöhnen. Offenbar prallte ich mit jemandem zusammen. Langsam richtete ich mich auf, um in die Augen meines Gegenübers zu schauen. Das war ER! Der geheimnisvolle Motorradfahrer lag auf dem Boden und richtete sich langsam auf. "Tut mir echt leid", sagte ich und half ihm beim Aufstehen. Er stammelte: "Schon Okay. Ich bin David. Meine Mutter und ich sind gestern hierher gezogen." - "Hallo. Ich bin Janine", war das einzige, was ich sagte und ich hasste mich dafür. Ich hätte ihn liebend gerne um ein Treffen gefragt, doch dazu war ich wohl doch zu feige. Jetzt konnte ich nur noch hoffen, dass er fragte, was er auch tat. Natürlich antwortete ich mit ja, verabschiedete mich von ihm und ging glücklich nach Hause. Ich konnte den morgigen Tag kaum erwarten. Es war sieben Uhr. Langsam trug ich Wimperntusche auf. Der Tag war endlich gekommen. Ich gehe mit IHM aus. Mit IHM, meinen Motorradfahrer. Ich konnte mein Glück kaum fassen. Ich hatte ausgiebig gebadet und ein teures Kleid aus Paris angezogen. Ich war nun fertig. Schnell machte ich mich auf den Weg in ein chinesisches Restaurant. Dort wollten wir uns treffen. Beim Chinesen bestellten wir beide das Gleiche: Pute süß-sauer. Während wir warteten, redeten wir und lernten uns kennen. Das Essen war ausgezeichnet und ich glaubte, ich habe mich verliebt. Nach dem Essen gingen wir zu ihm nach Hause. Seine Mutter war nicht zu Hause. Wir hatten das riesige Haus, nur für uns zwei. Wir gingen die Treppe rauf, in sein Zimmer. Ich ging hinein und stand plötzlich in einem Kerzenmeer. ![]() Wir setzten uns auf sein Bett und redeten noch stundenlang. Um Mitternacht ging uns der Gesprächsstoff aus, wir schwiegen und sahen uns tief in die Augen. Langsam stand er auf und ging zu seinem Schreibtisch. Er nahm etwas, versteckte es hinter seinen Rücken und als er wieder bei mir saß, gab er es mir. Es war eine blutrote Rose. Sie war wunderschön. ![]() Langsam kam er mir näher, näher, immer näher. Ich schloss die Augen und plötzlich ging die Zimmertür auf. Seine Mutter platzte herein, starrte uns eine Minute lang an und dann nahm sie mich bei der Hand, zerrte mich nach unten und schmiss mich raus. Ich wartete tagelang, er meldete sich nicht bei mir. Langsam machte ich mir Sorgen. Liebt er mich überhaupt nicht? Was hat seine Mutter gegen mich? Wieso schmiss sie mich raus?? All diese Fragen schossen mir durch den Kopf. Ich muss ihn zur Rede stellen. Wild entschlossen machte ich mich auf den Weg. Ich klopfte an die Tür. Mindestens zehnmal. Niemand öffnete, also beschloss ich, einfach rein zu stürmen. Im Haus überkam ein Schauer. Alle Regale waren leer, keine Jacken hängten in der Garderobe. Ich wollte unbedingt raus rennen, konnte aber nicht. Leise ging ich in sein Zimmer. Auch das war komplett leer. Ein Zettel lag auf dem Boden. Er war an mich adressiert. Liebe Janine! Meine Mutter will nicht, dass wir zusammen sind. Dein Vater sitzt im Gefängnis, nicht wahr? Er soll jemanden umgebracht haben, stimmt'?? Janine, dein Vater ist schuld am Tod meines Vaters. Es tut mir leid. Wir können nicht zusammen sein. In Liebe, David. Ich presste den Brief an meine Brust, ließ mich auf den Boden fallen und begann zu weinen. Inspiration: ein Traum, den ich vor kurzer Zeit hatte |
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C-Promi
Registriert seit: 09.06.2011
Beiträge: 276 |
WooW deine "geschichte" ist echt voll hamma
außer das mit dem gefängnis ![]() LG Charminggirl11 |
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C-Promi
Registriert seit: 28.02.2012
Beiträge: 734 |
WOW *-* *-*
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| ♥Hoffnungen sind Krafte, die uns nach oben ziehen♥ | |
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Registriert seit: 10.03.2012
Beiträge: 4 |
Wow , die Geschichte ist echt toll
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C-Promi
Registriert seit: 26.11.2011
Beiträge: 307 |
Hast du die wirklich selber geschrieben.. mh .?
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| Together forever and ever in Love !! ;** | |



außer das mit dem gefängnis 




